Obama und meine Wanderung

Wie die letzten Tage herauskam, haben viele von uns ja mehr mit Herrn Obama zu tun als ihnen lieb sein dürfte. Im Fall des NSA-Abhörprojekts PRISM läuft diese Beziehung aber dann meist im Geheimen ab – kaum jemand wird genau wissen, wie er nun mit Mr. President, seinem „Yes we can“-Motto und seinen Überwachungseinheiten in Verbindung steht. ’Steht der Mann nicht zu uns?`, würde man vielleicht im privaten Umfeld fragen.

Da ist mir dann das von ihm verursachte Verkehrschaos in Berlins Innenstadt von heute Vormittag fast schon lieber. Das ist wenigstens offensichtlich – auch wenn es mir den Urlaubsstart fast versaut hätte. Aufgrund seines Deutschlandbesuchs waren viele Straßen dicht, die Gegenden um den Potsdamer Platz und das Brandenburger Tor sind bestimmt auch jetzt noch weiträumig abgesperrt. Für eine Strecke, die der Bus oft in 20 Minuten zurücklegt, brauchte er heute fast 50.

In der tatsächlich letzten möglichen Minute habe ich meinen Zug erreicht – wobei mir mal wieder auffällt: Liebe Stadt Berlin, du brauchst mehr Busspuren! Doch nun ist es geschafft und es geht zu meiner ersten Station: Innsbruck, ich komme.

Andere hatten da aber weniger Glück: Aufgrund des Hochwassers ist der erste Stopp nach Berlin erst Fulda. Internationale Touristen, die bspw. nach Braunschweig wollten, wurden trotzdem zu dem Zug geschickt und verstanden die Welt nicht mehr, als sie auf Nachfrage erfuhren, dass sie sich eine andere Verbindung suchen müssten.

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